Seit über drei Jahrzehnten Dienst am Nächsten
Der Dienst am Nächsten hat in der Katholischen Kirche eine lange Tradition. So wurden um die Wende zum 19. Jahrhundert in vielen Gemeinden Stationen mit Ordensschwestern gegründet. Gleichzeitig erfolgte auch die Gründung von Krankenpflegervereinen. Sie waren Träger der Kranken- und Altenpflege, der Kleinkinderschule sowie der Näh- und Kochschule.
Die Kranken – und Altenpflege bildet auch heute noch das Gerüst der Sozialstation. Entsprechend den Anforderungen der heutigen Zeit wurden die Dienste jedoch um- und ausgebaut.
Der Rückgang der Ordensberufe und die Notwendigkeit umfassendere soziale Dienste anbieten zu können, war dann die Geburtsstunde der Katholischen Sozialstation am 1. Januar 1977. Unter einem Dach vereint sind heute die Kranken- und Altenpflege, Mobiler Sozialer Dienst, Nachbarschaftshilfe, Essen auf Rädern, Familienpflege und Dorfhilfe, Hausnotruf, medizinische Fußpflege, Betreutes Wohnen, sowie die von der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn und der Katholischen Sozialstation gemeinsam eingerichteten Beratungsstelle der „Katholischen Altenhilfe“. 30 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 2 Zivildienstleistende, ein Mitarbeiter im Freiwilligen Sozialen Jahr, sowie 25 Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Nachbarschaftshilfe versorgen und betreuen hilfs- und pflegebedürftige Menschen.
Die Sozialstation ist partnerschaftlich getragen insbesondere von den Kirchengemeinden, den Krankenpflegevereinen und den Städten und Gemeinden im Einzugsgebiet. Dieses umfasst die Städten und Gemeinden Tuttlingen, Nendingen, Wurmlingen, Fridingen, Mühlheim, Stetten, Kolbingen, Renquishausen, Königsheim, Bärenthal, Irndorf und Buchheim.
Die Verwaltung der Katholischen Sozialstation wird von der Katholischen Gesamtkirchenpflege wahrgenommen.
